
Was Neuried für mich bedeutet
Seit ca. 1993 lebe ich in Neuried. Die Liebe hat mich nach Neuried gebracht und ich bin dankbar dafür, ein Teil dieser Gemeinde zu sein. Ich habe hier meine Heimat gefunden. Heimat ist für mich, wo ich Freunde treffe, wo man mich kennt und ich die Nachbarn kenne, wo ich mich wohl fühle… und das ist so in Neuried!
Meine mittlerweile sehr große Familie sowie mein Engagement in Vereinen, Gemeinderat und auch bei sehr vielen Festen und Veranstaltungen haben mich stark verwurzeln lassen.
Warum kandidiere ich in so schwierigen Zeiten als Bürgermeister für Neuried?
Als Gemeinderat kenne ich den lokalen Politikbetrieb gut. In meinem Berufsleben habe ich beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – erlebt. Aktuell sind die Zeiten schwierig: knappe Finanzen, gesellschaftliche und politische Veränderungen. Durch meine Erfahrung kann ich dazu beitragen, diese Herausforderungen zu meistern. Neue Verantwortung und schwierige Entscheidungen schrecken mich nicht. Privat ziehe ich mich zurück, auch wenn es immer Arbeit gibt. Die Kinder machen das sehr gut und gehen ihren Weg. Ich hatte Glück im Leben und möchte nun der Gesellschaft etwas zurückgeben.
Was würde ein Leben in Neuried noch besser machen?
In Neuried leben viele Generationen. Kinder haben Kita-Plätze, Eltern brauchen flexible Lösungen. Junge Menschen finden ihre Orte, ältere kaum. Mobilität ist für sie der Schlüssel zur Teilhabe – und ein Ort der Begegnung fehlt. Das BZN schafft Familienangebote, bei denen Zusammensein zählt. Wichtig ist, Potenziale zu erkennen und zu fördern – Wissen und Fähigkeiten liegen oft verborgen. Persönliche Begegnungen bewegen mehr als Plakate oder Social Media. Das Miteinander zählt.
Wer ist eigentlich Robert Hrasky?
Geboren in München, aufgewachsen in Schwabing, auf der Schwäbischen Alb, in Gilching und Hochstadt. Nach dem Studium der Feinwerktechnik an der FH arbeitete ich als Koch und Servicekraft und leitete erste Betriebe. In der Gastronomie fand ich meine berufliche Heimat und machte mich selbstständig. Nach der Übergabe der Bäckerei und des Restaurants an die nächste Generation arbeite ich weiter im Familienbetrieb und betreue Kunden im Event- und Technikbereich.
Was macht(e) Robert in seiner Freizeit?
Früher war Freizeit selten – meine Hauptarbeitstage waren Wochenenden und Feiertage. Die Arbeit in der Gastronomie war für mich nie Belastung, sondern Leidenschaft. Meine Frau war die „Innenministerin“, ich der „Außenminister“. Heute genieße ich Spaziergänge mit Hund Emma in den frühen, ruhigen Stunden Neurieds und Zeit mit meinen Enkeln – ein großes Glück. Sport ist inzwischen fester Bestandteil meiner Freizeit.
Ist Robert sportlich aktiv?
Das Laufen war und mittlerweile das Rennradeln und Langlaufen (Skaten) sind meine große Leidenschaft Bisher habe ich gerne selbst Radlcamps geleitet und das wird mir sicher auch ein bisschen fehlen. Neues und Veränderungen sind aber auch etwas Gutes, auch für mich persönlich! Und Radl fahren kann man ja hier auch immer wunderbar, dann halt etwas schneller und dafür kürzer. In 1 Stunde ist man schon in de Bergen und dafür werde ich sicher auch immer Zeit finden.
Was ist Robert wichtig?
Wichtig sind der Respekt und der faire, offene Umgang miteinander. Egal ob in der Familie oder in der Gemeinde. Egal welche Herausforderungen das Leben bringt, gemeinsam kann man etwas erreichen, bewegen. Egal, welcher Partei oder Wählergruppierung jemand angehört, es gibt immer verschiedene Ansätze, Situationen zu begegnen und Lösungen zu finden. Ein bunter Mix an Ideen und Vorschlägen bringt die beste Grundlage etwas zu analysieren und zu lösen. Ich bin nicht der Meinung, dass ich allein etwas gut lösen kann, oder allein leben könnte.
Wie könnte Neuried in 100 Jahren aussehen?
100 Jahre sind eine lange Zeit. In Zeiten der sich die Welt so schnell verändert und entwickelt, ist es schwierig eine Prognose zu stellen. Wichtig ist es, das auch in 100 Jahren Familien in Neuried ein Zuhause finden, sich den Wohnraum in einer sicheren, leistungsfähigen Gemeinde leisten können und ihre eigene Zukunft mitgestalten können. Die Natur, unser umgebender Wald, das Klima, die Mobilität, die Arbeitswelt: Das wird alles anders aussehen.
Welche Chancen sieht Robert für Neuried?
Ich diskutiere oft mit Menschen, die sich ausgeschlossen, unbeachtet und benachteiligt fühlen. Sie fühlen sich isoliert und mit den oft einfach zu lösenden Problemen allein gelassen. Diese Menschen zurückzugewinnen ist eine Chance.
Neuried muss schlanker und wieder handlungsfähig werden. Dauerhaft und länger „über seine Verhältnisse“ zu leben schadet vor allem der jungen Generation.
Gutes, Eingespieltes, Vorhandenes stärken und fördern, offen für nachhaltige Innovationen, Das ist die Chance für Neuried.
Gibt es eine Tradition in der Vorweihnachtszeit auf die die Hraskys niemals verzichten?
Unser Alltag wird während des ganzen Jahres immer stark von unserem Betrieb gesteuert. Deshalb versuchen wir in der Vorweihnachtszeit schon immer viel Zeit miteinander zu verbringen und nicht nur zusammen zu arbeiten. Wir treffen viele Familienmitglieder. Solche Treffen sind durch die vielen Kinder und Enkel zahlreich geworden und das nimmt viel Zeit in Anspruch. Es ist eine sehr schöne Zeit, in der wir uns nicht hetzen lassen wollen.
Wie verbringen wir Weihnachten?
Weihnachten ist und bleibt ein Familienfest, auch bei uns. Neben Besuchen, zusammenzusitzen und etwas Ruhe zu finden, sind aber auch in den Feiertagen immer Aufgaben, die auf uns warten. Kleine oder auch größere Reparaturen und Wartungen, die während des laufenden Betriebs nicht gemacht werden können, stehen da auch an. Aber da die Tage davor immer sehr voll mit Arbeit sind, versuche ich auch immer etwas „raus“ an die frische Luft zu kommen.
Wie verbringt Robert Silvester?
Traditionell feiern wir da unseren Hochzeitstag. Offiziell wäre es der 30.12. aber es bietet sich an, es mit dem Silvesterfest zusammen zu feiern. Allerdings begrüßen wir das neue Jahr nicht gleich nach Mitternacht. Da schlafen wir meist schon vorher ein. Der Tag und die Nacht davor waren normalerweise recht viel Arbeit. Und auch am 1. Januar kann man da neue Jahr noch würdevoll begrüßen .
Neujahrswünsche von Robert
Von Herzen wünsche ich allen, dass die guten Vorsätze, das Neue, mit kleinen, mutigen Schritten und mit Schwung angegangen und durchgehalten und dass Bewährtes erhalten wird!
Welchen Unterschied macht das BZN zu anderen Parteien und Wählervereinigungen?
Das BZN arbeitet nur in Neuried und nur für Neuried. Wir haben keine übergeordneten Ambitionen und möchten nur für unsere Heimatgemeinde das Beste erreichen.