Bündnis Zukunft Neuried e.V.

Stürmischer Wahlkampftag in Neuried – BZN zeigt Präsenz und Geschlossenheit 

Trotz kräftiger Windböen und wechselhaftem Wetter ließ sich das Bündnis Zukunft Neuried (BZN) am vergangenen Wahlkampftag nicht ausbremsen. Zwischen sonnigen Abschnitten und dichten Wolken präsentierte sich das Team flexibel – sowohl bei den Formaten als auch bei den Standorten seiner Aktionen.

Den Auftakt machte um 12:00 Uhr ein Infostand am Marktplatz. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Bürgermeisterkandidat Robert Hrasky persönlich ins Gespräch zu kommen. Es wurden Fragen beantwortet und Ideen diskutiert. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Äpfel, kleine Osterfladen und ein Glas Erdbeermarmelade sorgten für eine freundliche, frühlingshafte Stimmung.

Um 16:00 Uhr übernahm die CSU und der amtierende Landrat Christoph Göbel (CSU) den Standort am Marktplatz. Auch hier zeigte das BZN-Team starke Präsenz. Der Ortsverband der CSU Neuried unterstützt Robert Hrasky als Bürgermeisterkandidaten. Begleitet wurde der Nachmittag und Abend zudem von Otto Bußjäger, stellvertretender Landrat des Landkreises München.

Am Abend verlagerte sich das Geschehen ins „Café Vor Ort“. Dort hatte das BZN zu einem Vortrag unter dem Titel „Unabhängig erfolgreich“ eingeladen. Als Referent sprach Patrick Janik, Bürgermeister der Stadt Starnberg.

Felix Lechner, 2. Vorsitzender des BZN, eröffnete die Veranstaltung im voll besetzten Lokal und begrüßte neben Patrick Janik und Otto Bußjäger auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Neuried. In seinem Vortrag berichtete Janik von seinen Erfahrungen als Bürgermeister und als Mitglied der UWG. Er betonte, dass Parteizugehörigkeiten in der Kommunalpolitik oft in den Hintergrund treten, da die Themen überall ähnlich gelagert und stets nah an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort seien.

Schwerpunkte wie Kinderbetreuung, Umwelt- und Klimaschutz sowie Verkehrspolitik stünden in nahezu jeder Kommune im Mittelpunkt. Bei Kommunalwahlen, so Janik, werde in erster Linie die Persönlichkeit gewählt – weniger die Parteifarbe. Ziel müsse es sein, neben den Pflichtaufgaben einer Gemeinde auch wieder Raum für Visionen zu schaffen.

Anhand der Stadt Starnberg schilderte Janik, wie durch ein konsequentes Konsolidierungsprogramm sämtliche Ausgaben auf den Prüfstand gestellt wurden. Maßnahmen wie die Anpassung von KiTa-Gebühren, Eintrittspreisen für Museen und Schwimmbad, Personaleinsparungen sowie Steuererhöhungen seien notwendig gewesen, um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern. Zudem stelle der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung die Kommunen vor neue Herausforderungen.

Als zentralen Wert seines politischen Handelns hob Janik die Integrität hervor: Vertrauen aufzubauen sei mühsam, es zu verlieren gehe hingegen schnell. In diesem Zusammenhang würdigte er Robert Hrasky als sehr geeigneten Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Hrasky stehe fest im Berufsleben, sei Unternehmer und wisse daher, dass Ausgaben stets durch entsprechende Einnahmen gedeckt sein müssten.

Im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und in den direkten Austausch zu gehen. Der stürmische Wahlkampftag fand damit einen inhaltlich starken und konstruktiven Abschluss – ein deutliches Zeichen für das Engagement des Bündnis Zukunft Neuried und seines Bürgermeisterkandidaten Robert Hrasky.